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Der zündende Funke
Vor über 100 Jahren begann mit Bosch der Siegeszug der Zündkerze, der die ganze Automobilwelt nachhaltig verändern sollte, weil bei Bosch erstmals das Problem der zuverlässigen Zündung bei immer höher drehenden Motoren gelöst wurde. Die Aufgabe der Zündkerze hat sich seit den Anfängen des Automobils im Grunde genommen nicht verändert: Zum richtigen Zeitpunkt entflammt sie das Benzin-Luft-Gemisch
im Motor. Äusserlich sehen Zündkerzen heute noch fast so
aus wie vor vielen Jahrzehnten – doch durch viele innovative Weiterentwicklungen sind sie heute wesentlich leistungsfähiger.
Extreme Anforderungen
Nur wenn die Zündkerze im Benzinmotor einen zuverlässigen, präzisen Zündfunken liefert, kann der Motor das Benzin-
gemisch optimal verbrennen. Und das bedeutet beste Motorleistung bei geringstmöglichem Verbrauch.
Das kleine Bauteil muss unter unwirtlichen Bedingungen seinen Dienst leisten. Beim Kaltstart bei minus 20 Grad
muss der Funke ebenso überspringen wie während der
sommerlichen Autobahnfahrt bei 900 Grad. Während der Fahrt entstehen durch die kalte angesaugte Luft und die heissen Abgase bei jedem Zündvorgang hohe Temperatur-unter-
schiede (der so genannte Thermoschock). Der Druck im
Motor kann bis zu 100 bar erreichen – das 50-Fache des Reifendrucks. Und durch die Verbrennung werden chemische Prozesse in Gang gebracht, die das Metall angreifen können. In jeder Minute zündet eine Kerze rund 200 Mal im Leerlauf und bis zu 1500 Mal bei schneller Fahrt.
Umso erstaunlicher ist es, dass Zündkerzen von Bosch
heute bis zu 150 Mal weiter fahren als in den Anfängen des Automobilbaus. Während eines gesamten Autolebens müssen die Zündkerzen daher nur selten ausgetauscht werden.
Für die hohe Lebensdauer von Bosch-Zündkerzen sind die verwendeten Materialien entscheidend verantwortlich. Die Elektroden, also die Metallteile, zwischen denen der Funke überspringt, sind aus besonders widerstandsfähigen Materialien wie Silber, Platin oder Yttrium gefertigt. Dadurch wird verhindert, dass der Funke das Material abträgt (der so genannte "Abbrand").
Bei der Super-4-Zündkerze von Bosch hat der Zündfunke gleich vier Möglichkeiten überzuspringen: Hier sind vier Masse-Elektroden um eine Mittelelektrode herum angeordnet. Diese Bauart ist daher besonders zuverlässig und vor Verschleiss geschützt.
Zündkerzen von Bosch sind die beste Wahl für jedes Fahrzeug. Sie sorgen zuverlässig dafür, dass der Motor die optimale Leistung bringt und dabei möglichst sparsam fährt.
Zuverlässiger Partner
Die Zündkerzen-Fertigung in Bamberg ist für die Bosch-
Kerze das Leitwerk, das für alle Zündkerzen-Werke von
Bosch die Produktionsstandards vorgibt. Für lokale Märkte
und Automobilhersteller produzieren auch Fertigungsstätten
in Indien, Brasilien, China und Russland nach den weltweit gültigen Qualitätsstandards von Bosch.
So ist Bosch ein zuverlässiger Partner der Automobil-Industrie und einer der weltweit führenden Anbieter in Erstausrüstung und Handel. Alle namhaften Automobilhersteller bauen serienmässig Bosch-Kerzen ein: Alfa Romeo, Audi, BMW, Cadillac, Citroen, Daewoo, Daimler-Chrysler, Fiat, Ford, GM, Lancia, Mitsubishi, Opel, Peugeot, Porsche, Renault, Saab, Seat, Skoda, Ssangyong, Suzuki, Toyota, Vauxhall, Volvo und Volkswagen gehören zu den Kunden.
Da die meisten Aggregate mit massgeschneiderten Zündkerzen ausgestattet wurden und werden, hat Bosch
in 100 Jahren über 20.000 Typen entwickelt und derzeit
über 1.250 Varianten im Programm - mit 31 verschiedenen Elektrodenauslegungen. Mit anderen Worten: Bosch bietet für jeden Motor die passende Zündkerze. Kein Wunder also, dass Zündkerzen von Bosch von "Auto Motor Sport"-Lesern zur "Best Brand 2007" gewählt worden ist - und das Zündkerzen von Bosch Marktführer sind.