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Bosch in der Schweiz
Spotlight Stories

Persönliche Wege – Gemeinsame Perspektiven

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Manchmal sind es neue Erfahrungen oder spannende Projekte an neuen Orten, die uns am meisten voranbringen. In dieser Story möchten wir dir zeigen, wie Bosch persönliche Auszeiten ermöglicht und individuelle Lebensentscheidungen mitträgt. Der aufregende Reisebericht von Stefan Christen zeigt, wie überwältigte Hürden in der Ferne positive Auswirkungen auf das Berufsleben haben können.

Stefan arbeitete seit 2010 bei Bosch. Bis 2022 engagierte er sich als Senior Expert Engineering für die Scintilla AG. Er arbeitete in Entwicklungs- und Innovations-Projekten im Bereich Holz- und Metallbohren. Im Oktober 2022 brachen Stefan und seine Partnerin, die ebenfalls bei Bosch tätig war, zu einer Reise nach Südamerika auf. Ihr Ziel war es, die Natur zu erkunden und tiefere Einblicke in andere Kulturen zu gewinnen. Zudem bot sich die Region perfekt an, um ihren Leidenschaften wie Trekken, Bergsteigen und Surfen nachzugehen. Mit einem selbst zum Camper umgebauten Feuerwehrauto bereisten sie den Kontinent. Aus der ursprünglich geplanten 12-monatigen Reise wurde schliesslich ein 23-monatiges Abenteuer.

Wachsen an Herausforderungen und Horizonterweiterung

Wachsen an Herausforderungen und Horizonterweiterung
Im Oktober 2022 brachen Stefan und seine Partnerin, die ebenfalls bei Bosch tätig war, zu einer Reise nach Südamerika auf.

Stefan erlebte eine Zeit der Superlative und Kontraste. In den Anden durchquerte er den Altiplano, eine der trockensten und abgelegensten Regionen der Erde. Hunderte Kilometer Offroad Pisten führten sie durch riesige Täler, über Salzseen und vorbei an bizarren Felsformationen und schneebedeckten Vulkanen. Im Amazonas-Regenwald tauchte er in eine beeindruckende Tierwelt ein, umgeben von Flussdelfinen, Primaten, Jaguaren und Tapiren. In Bolivien bestieg er über 6000m hohe Berge, In Patagonien erlebte er die wilde Natur und das unberechenbare Wetter auf mehrtägigen Trekking Touren zum patagonischen Eisfeld, während er in Chile und Peru auf den längsten Wellen der Welt surfte.

Doch seine Reise war nicht ohne Herausforderungen: eine ausgefallene Dieselheizung bei 20 Grad unter Null, ein eingeschneites Fahrzeug im Nirgendwo, nicht endende Militär Kontrollen und staatliche Willkür in Venezuela, ein Radlager Wechsel auf einem Feld in Ecuador, der Umgang mit der schwierigen Sicherheitslage in den Drogenkartel Regionen Ecuadors und Kolumbiens und die alltäglichen Herausforderung des Reisens lehrten Stefan einen positiven Umgang mit Ungewissheit und Unvorhersehbarem.

Besonders beeindruckt hat Stefan die Offenheit der Menschen, die er auf seiner Reise angetroffen hat. Trotz zum Teil schwierigster Lebensbedingungen der lokalen Bevölkerung erzählt Stefan von unglaublicher Herzlichkeit und Gastfreundschaft. Er war auch sehr beeindruckt, wie Menschen an den abgelegensten Orten unter härtesten Bedingungen Leben. Begegnungen wie beispielsweise mit einem Bauern und seiner Frau in Peru, die auf 4000 Metern Höhe als Selbstversorger leben, nie eine Schule besucht hatten und über eine beeindruckende Vielfalt von Fähigkeiten verfügten veranschaulichten Stefan einen alternativen Blick auf Intelligenz.

Meine Auszeit in Südamerika hat mir gezeigt, dass Abenteuer nicht nur den Horizont erweitern, sondern auch neue Impulse für meine Arbeit bei Bosch bringen können.

Stefan Christen

Der Weg zurück zu Bosch

Der Weg zurück zu Bosch

Das Timing passte perfekt: kaum war die Entscheidung zur Heimreise getroffen, erhielt Stefan die Möglichkeit, wieder bei Bosch einzusteigen. Dass Stefan nach seiner Auszeit wieder zu Bosch zurückkehren konnte, war für ihn ein wichtiges Zeichen von Vertrauen und Offenheit. Die Möglichkeit, nach einer längeren Auszeit erneut Teil des Unternehmens zu sein, zeigte ihm, dass individuelle Lebenswege bei Bosch Platz haben. Die Umstellung auf das alte Leben gestaltete sich zunächst herausfordernd, da es für Stefan ohne Eingewöhnungszeit direkt nach der Rückkehr in die Schweiz wieder ins Büro ging. Besonders das viele Sitzen und sich in Innenräumen aufhalten empfand er anfangs als einengend. Nach zwei Wochen erschien ihm jedoch vieles wieder völlig natürlich. Im Vergleich zum alltäglichen Organisationsaufwand der letzten Monate, der geistigen Spannung und körperlichen Aktivität wirkte die Routine des Alltags nahezu erholsam. «Der Unterschied zwischen Reisen und Ferien ist nicht zu verachten», betont Stefan.

Die Reise-Erfahrungen haben Stefan geprägt. Seine neugewonnene Gelassenheit in Bezug auf unkontrollierbare Situationen und Offenheit gegenüber anderen Menschen und Kulturen möchte er sich für seinen Berufsalltag beibehalten.

Bosch bietet Raum für individuelle Lebenswege

Nicht jeder Weg ist gleich und nicht jede Phase im Leben folgt einem festen Plan. Bei Bosch gibt es vielfältige Möglichkeiten, persönliche Entscheidungen mit dem Berufsleben zu verbinden. Karrierewege sind selten linear.

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